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Größer, böser, luxuriöser:
Aston Martin Lagonda Concept |
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Man benötigt nur drei Worte, um die neue Zukunftshoffnung von
Aston Martin zu charakterisieren: Größer, böser, luxuriöser! Der
neue Lagonda soll für den britischen Hersteller den Weg in
Schwellenländern ebnen und neue Märkte erschließen. |
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| 29.05.2009 |
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Die Überraschung hätte nicht größer sein können, als Aston
Martin auf dem Autosalon in Genf ausgerechnet einen
SUV als Retter und Zukunftshoffnung für die Traditionsmarke
aus Gaydon präsentierte und zeitgleich einen klangvollen
Namen der britischen Automobilgeschichte wieder auferstehen
ließ. Bis 1964 stellte die unabhängige Marke Lagonda Fahrzeuge
her, nach der Übernahme durch Aston Martin verschwand der
ruhmreiche Namen jedoch zur Gänze. Bis er 1976 mit der
Präsentation des legendär-futuristischen Aston Martin Lagonda
wieder kurzzeitig auf der Bildfläche erschien um mit dessen
Produktionseinstellung 1989 nach lediglich 645 produzierten
Exemplaren wieder in Vergessenheit zu geraten. |
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Der Lagonda ist der Beginn der Globalisierungs-Strategie von
Aston Martin, deren Sportwagen bisher in lediglich 32
Ländern angeboten werden. Das soll sich ab 2012
sukzessive ändern, gerade in Russland, Indien, China, und
anderen Ländern mit unterentwickeltem Straßennetz sieht der
Geschäftsführer Dr. Ulrich Bez viel Potenzial. Bis zu 100
Nationen soll das Schlachtschiff erobern und so den Weg für
die Sportwagen-Modelle ebnen. |
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Mit einschüchterndem Design inkl. des ersten Stufenhecks
seiner Klasse und einem Sehschlitz als Heckscheibe
richtet sich das Lagonda-Concept an all jene, denen ein Cayenne
zu kompakt und ein ML zu gewöhnlich ist. Auf Basis der GL-Klasse
von Mercedes-Benz und angetrieben vom 500 PS leistenden
V12-Motor aus dem hauseigenen DB9 stellt Aston Martin das
erste ALV ("Avantgarde Luxury Vehicle") auf die 22-Zoll
großen Felgen. |
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Im Innenraum regiert der Überfluss. Annehmlichkeiten wie
das Infotainmentsystem inkl. TV-Tuner und ein riesiges
Panoramaglasdach gehören ja bereits zum guten Ton, die vier
Einzelsitze mit Fellkragen im Pelzmantellook sieht man aber zum
ersten Mal. Das weckt Begehrlichkeiten, doch keine Angst, gegen
Aufpreis ist für den Lagonda eine Panzerung zu haben.
Aston Martin strebt in Zukunft einen jährlichen
Fahrzeugabsatz von 6000 bis 7000 Autos in 100 Ländern
weltweit an, bei 5500 verkauften Fahrzeugen 2008 in 32 Ländern
kein unrealistisches Ziel. Der Preis für den Aston Martin
Lagonda soll zwischen 150.000 und 200.000 Euro liegen.
Eine stolze Summe, doch zumindest hat man bis 2012 Gelegenheit
zu sparen. |
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Text: Lukas Wieringer
Fotos: 4WD Internationales Allradmagazin |
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