Reisebericht Frankreich / Bretagne

Wolfgang Helscher, unser Forumsadministrator und 4x4-Faktotum, war wieder unterwegs. Diesmal in der Bretagne. Hier sein Bericht ...

09.07.2009

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Die Eckdaten unserer Reise:
10 Tage unterwegs, 4578km zurückgelegt, Unsere Gruppe bestand diesmal aus einem Toyota Landcruiser 90 mit Sissi und Wolf, einem Toyota Landcruiser 300 mit Jerry und Herbert, einem Landrover Defender 90 mit Franz, einer KTM LC4 mit Robert und mein Landrover Discovery mit mir! In diesen 10 Tagen mussten wir nur am 9. Tag in der Nähe der Autobahn ein Hotelzimmer nehmen, ansonsten hatten wir das schönste Wetter, das man sich vorstellen konnte. Die Bretagne besticht durch Ihre köstliche Küche und wunderschöne Landstriche und Küstenlandschaften. Die NAVTEQ Karte im Garmin und auch im Toyota hat dieselbe Qualität wie in Südostpolen und navigiert sehr mangelhaft! Es gibt Straßen die es nicht gibt und dann wieder keine, die es aber dann doch gibt. Wir navigierten immer zusätzlich mit gutem Kartenmaterial und so lachten wir öfters unsere Navigationsgeräte aus!

1. Tag
Wien-Nürnberg-Saarbrücken Camping am Spitterrer Berg. Ein sehr netter Campingplatz in der Nähe der Autobahn
Tageskilometerstand 874

2. Tag
Ging es von Saarbrücken nach Vitre zu einem kleinen Campingplatz. Vitre ist ein sehr nettes mittelalterliches Städtchen mit einer imposanten Burganlage aus dem 11. Jahrhundert. Außerdem bietet die Altstadt ein stimmungsvolles Bild mittelalterlicher Fachwerkhäuser.
Kilometerstand 1575
Reisebericht Bretagne
 

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3. Tag
Von Vitre ging es nach Le mont St. Michel der weltberühmten Klosterburg aus dem 10. bis 15. Jahrhundert auf einer Felseninsel im Wattenmehr. Von weiten schon zu sehen, hat dieser Berg eine gewaltige Ausstrahlung, und muss unbedingt begangen werden. Wir taten dies sehr beeindruckt von diesem eindrucksfollen Ort. Eigentlich lag dieser Berg in der Bretagne, nur durch eine Änderung des Grenzflusses Cuesnon, liegt nun der Berg in der Normandie. Danach ging es nach Cancale zu einem Campingplatz. Im Hafen gab es wieder einmal köstliche Fischgerichte.
Kilometerstand 1735

4. Tag
Am nächsten Tag besuchten wir St. Malo, eine alte Kosarenstadt mit einer mächtigen Stadtmauer aus dem 12. Jahrhundert. Danach besuchten wir zuerst Fort Latte und dann den Leuchtturm bei Cap Frehel. Der Templertempel Lanleff , eine alte Kriche in Kermarie, und Abbe de Beauport rundeten unsere kulturelle Entdeckungsreise ab. Unser Nachtlager schlugen wir auf einen idyllischen Campingplatz „Cap Horn“, der durch eine kleine Schlucht einen direkten Zugang zum Meer hat auf und erlebten einen wunderschönen Sonnenuntergang.
Kilometerstand 1913

5. Tag: Nach der Kirche in Saint Gonery ging es zu dem berühmten Haus, dass zwischen zwei Felsen gebaut wurde. Es ist zwar weltberühmt, aber nicht das einzig! Nach Trebeurden und der Kirche in Guimilau ging es zu einem Adac Campingplatz bei Landeda.
Kilometerstand 2167

6. Tag
Von Brest nach Crozon: Nach den ersten traumhaften Badebuchten wurde gemeinsam ein Erholungstag auf einem Strand beschlossen. So ging es nach dem Pointe de Penhir in die Bucht von Camaret, wo der Campingplatz Trez Rouz gegenüber dem Städtchen Camaret liegt. An diesem Abend wurde wieder einmal köstlich die heimische Küche im Hafen von Camaret ausprobiert!
Kilometerstand 2291

7. Tag
An diesem Tag wurde der Berg Menez Hom besucht, danach ging es nach Chateaulin und besuchten in Pleyben eine Kirche. In Douarnenez besuchten wird das berühmte Schiffmuseum! Nach dem Point du Van(nur 2 km von Point du Raz entfernt und die selbe Aussicht bietend, wollten wir kurz Point du Raz besuchen (Parkplatzgebühr 1 Auto 6 Euro, 1 Motorrad 3 Euro!!), alleine die Parkplatzgebühr und die Einfahrt nur durch Einbahnen möglich, verärgerte uns und wir fuhren weiter! Am Abend fuhren wir zum Campingplatz in Guilvinec am Meer.
Kilometerstand 2500


8. Tag

Das Städchen Cancarneau, Port Luis die Steine in Erdeven und die vielen in Carnac waren ein sehr beeindruckender Beweis, dass wir heute nicht sehr viel wissen, was die damals damit meinten! Danach ging es auf die Halbinsel Quiberon. An diesem Abend wurde wieder einmal köstlich die heimische Küche in Port Maria im Villa Margot Restaurant genossen!
Kilometerstand 2698

9. Tag
Von Quiberon ging es zu dem Städchen Josselin, das eine hübsche Altstadt und ein Rohanschloss besitzt, welches leider nur am Nachmittag zu besichtigen war. Danach wollten wir nach Vitre, den Motorradanhänger abholen. Da die KTM aber 60km vor Vitre ein Panne hatte (verlor Öl bei Cossinade bei Rennes) wurde der den Hänger von Vitre geholt und die KTM aufgeladen. Danach wollten wir wieder in Richtung Saarbrücken weiter fahren, hatten aber beim Tageskilometerstand von 3075 sehr viel Glück, da bei einem Tankstopp ein Reifenschaden am Defender rechts vorne festgestellt wurde (Das Ventil ist undicht geworden und der Reifen hatte nur mehr 0,7bar!) Nicht auszudenken, hätten wir dies nicht rechtzeitig bemerkt, da ein Reifenschaden mit einem Anhänger bei ca. 100km/h nicht unproblematisch gewesen wäre. Danach ging es über Paris in die Freitag-Nachmittag-Rushhour (Dies wäre ein eigener Reisebericht wert!!) und über Reims nach Saint Avold, in dem wir bei heftigen Regen ein Hotel nehmen mussten.
Kilometerstand 3703

10. Tag
Von Saint Avold über Mannheim, Nürnberg zurück nach Wien.
Am letzten Tag hatte mein Discovery leichten Leistungsverlust, da der Kat kaputt ging. Aber der Wagen hielt Stand und meine Werkstätte reibt sich wieder die Hände, wenn ich die Rechnung bezahlen komme.
Kilometerstand 4578

Text und Fotos: Wolfgang Helscher, gelaendewagen.at

 





 
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