Tanz auf dem Vulkan:
Offroad durch Island
Lange bevor der Vulkan ausbrach, den Flugverkehr lahm legte, die Zeitungsschlagzeilen füllte und „Aschewolke“ zum Wort der Alltagssprache machte, war das Team von Offroad-Hesch mit ihren Allradfahrzeugen in Island. Der Reisebericht dazu hier bei uns in 3 Teilen!

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21.11.2010

Teil 1

Zu Teil 2

Zu Teil 3

Lange bevor der Vulkan ausbrach, den Flugverkehr lahm legte, die Zeitungsschlagzeilen füllte und „Aschewolke“ zum Wort der Alltagssprache machte, war das Team von Offroad-Hesch mit ihren Allradfahrzeugen in Island. Der Reisebericht dazu hier bei uns in 3 Teilen

Island, was soviel heißt wie Eis-Land, an der Grenze liegend zwischen Europa und Nordamerika, ist nicht nur das Land der Sagas, Mythen, Vulkane und Geysire. Seit den Tagen wo es von Nordmännern entdeckt und besiedelt wurde ist es auch ein beliebtes Reiseziel für alle Abenteurer. Mit etwa 30 aktiven Vulkanen handelt es sich um die größte Vulkan-Insel der Erde und spätestens seit dem Ausbruch des Eyjafjallajökull sind die Island-Vulkane von weltweitem Interesse. Doch nicht nur die Lavaberge, auch das restliche Landschaftsbild beeindruckt, nicht zuletzt durch seine Vielfalt: Die Insel ist mit einer Fläche von 103.000 km2 etwas größer als Österreich, zu 11% vom Gletscher bedeckt und somit Heimat des größten europäischen Gletschers dem Volumen nach. Daneben: Heiße Quellen, Schwefelfelder, Lavagestein, lebendige Flüsse, Seen und Wasserfälle. Im Vergleich zur gesamteuropäischen Bevölkerungsdichte von 65 Menschen je km2 hat Island eine sehr dünne Besiedelung: 3 je km2.

Links: Ein Land Rover Defender 110 im UMbau von Offroad Hesch: Fahrwerkskit mit TJM
Komponenten + 6inch, 37 Zöller, Wrangler MT, KAM Differentiale und KAM Halbachsen, 190 PS, Extec
Hubdach, Systec Wohnausbau, Satmatix …

Mitte: Nissan Navara mit TJM Fahrwerk, TJM Polyairsprings hinten, Airtec Schnorchel, Longrange Tank usw.

Rechts Land Rover Defender 110: TJM Fahrwerk + 4inch, Frontrunner Dachträger, Doppelreserveradträger hinten, Airtec Schnorchel, Extec-Hubdach, Brennstoffzelle und, und, und …

Offroad-Paradies isländisches Hochland
Die rauen Pisten im Hochland – in der vom Gletscher umgebenen, unberührten Natur – lassen jedes Offroadherz einen Tick schneller schlagen. Die Allrad-Experten Manfred Hesch, Markus Anzinger und Herbert Kritsch haben die Grenzen ihrer eigenen Fahrzeuge und ihr Equipment im Gelände getestet. Bei der Durchquerung der Insel legten sie eine Strecke von mehr als 3000 km zurück.

Bei typischem Islandwetter – Sonne und Regen zugleich – startete die Tour von der Hafenstadt Seydisfjördur. Das erste Ziel war die rund 270 km entfernte Stadt Húsavík im Norden. Doch die Ringstraße 1, welche sich „rings um die ganze Insel“ schlängelt, war nicht lange der befahrbare Untergrund der Offroader. Sie wollten eine richtige Piste und so nahmen sie gleich den ersten Abstecher: eine Wellblechpiste wie maßgeschneidert! „Tempo 20 und es zerbröselt dir förmlich dein Fahrzeug, oder du überwindest dich, beschleunigst bis mindestens 80 km/h und siehe da, plötzlich wird es ruhig im Auto. Bis zu 120 km/h lässt die Piste zu. Wir ließen es richtig fliegen um den ersten Pisten-Heißhunger ein wenig zu stillen“, erzählt Manfred Hesch mit funkelnden Augen.

Der Dettifoss

Am Weg liegt der größte Wasserfall Europas: Der Dettifoss stürzt sich 44 m tief in die Schlucht und hat eine respekteinflößende Breite von 100 m. Doch allzu lange blieb nicht Zeit zum Verweilen – weiter, weiter, um an einen geeigneten Rastplatz für die Nacht zu gelangen. Abendessen am Lagerfeuer um 23 Uhr, bevor eine kurze Nachtruhe eingelegt wurde, um früh morgens am neuen Tag aufzubrechen, um das Etappenziel Húsavík zu erreichen.

Einem langen Tag mit gestraffter Zeitplanung steht in den Sommermonaten in Island nichts im Weg: Zu Mittsommer, im Juni, geht die Sonne gar nicht unter. Im August verschwindet die Sonne erst um Mitternacht, wo es nur kurz dunkel wird, ehe zwei Stunden später das Sonnenrad wieder aufflammt und seine eherne Bahn zieht …

Zu Teil 2

Fotos: Offroad Hesch





 
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