SUVs + Offroader

Mercedes G-Klasse

Im 21. Jahrhundert angekommen

"Der neue G bleibt ein G, nur besser" - das war die Kernaussage bei der gestrigen Weltpremiere der Ikone.
14.01.2018
Weltpremiere für die brandneue Mercedes-Benz-G-Klasse: Der Luxusgeländewagen, der sich seit 1979 äußerlich nicht wesentlich verändert hat, erfährt im Jahr 2018 seine bislang tiefgreifendste Neuaufstellung - und bleibt dennoch ein G. Nur besser eben, wie man bei Mercedes betont.

Alleinstellungsmerkmale wie die markanten Türgriffe, das charakteristische Schließgeräusch, das Ersatzrad an der seitlich angeschlagenen Hecktür, die aufgesetzten vorderen Blinker und die aufliegende Motorhaube bleiben erhalten.



Aber das Wichtigste ist: Mit Leiterrahmen, drei 100-prozentigen Differenzialsperren und der Geländeuntersetzung bleiben die wichtigsten Offroad-Zutaten erhalten. Dazu gibt es 270 Millimeter Bodenfreiheit, eine Steigfähigkeit von bis zu 100 Prozent, eine maximale Wattiefe von jetzt 70 Zentimetern und bessere Böschungswinkel (hinten: 30, vorne 31 Grad).

Das neue Fahrwerk besteht aus einer Einzelradaufhängung mit Doppelquerlenker-Vorderachse in Kombination mit einer starren Hinterachse. Dank der Einzelradaufhängung konnte die Steifigkeit des Karosserievorbaus verbessert werden. Eine Domstrebe, Federbeinbrücke genannt, verbindet jetzt die vorderen Federbeindome, was die Torsionssteifigkeit des Leiterrahmens erhöht.

53 Millimeter länger und 121 Millimeter breiter ist die Neuauflage, das verschafft zusätzlichen Raum im Inneren und trägt zum Fahrkomfort bei.

Im neuen G 500 sorgt ein leistungsstarker 4,0-Liter-V8-Benzinmotor für den Antrieb. Der Biturbo leistet 422 PS, bietet ein maximales Drehmoment von 610 Newtonmetern und verbraucht - Werksangabe - 11,1 Liter Benzin pro 100 Kilometer. Kombiniert ist er mit einer neungängigen Wandler-Automatik.

Der Innenraum wurde komplett neu gestaltet. So auch die Instrumententafel, sie behält aber die zeitlosen analogen Tuben als Rundinstrumente. Wie in der E- und S-Klasse kommt als Kombiinstrument auf Wunsch ein großes Display mit virtuellen Instrumenten im direkten Blickfeld des Fahrers sowie ein Zentraldisplay über der Mittelkonsole zum Einsatz. Optisch verschmelzen die beiden 12,3 Zoll-Displays unter einem gemeinsamen Deckglas zu einem "Widescreen".

Die Markteinführung der neuen G-Klasse erfolgt im Juni. In Deutschland wird der Einstiegspreis bei rund 107.040 Euro liegen, in Österreich entsprechend höher.

Fotos: Hersteller
Text: GELAENDEWAGEN.AT


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