Automobilimporteure:
SUVs sind längst keine Umweltsünder mehr
"Anprangerung dieser Autos folgt einem Klischee, das sich auf alte und längst überholte Ansichten bezieht"
10.04.2013

Die österreichischen Automobilimporteure haben auf die Kritik des Verkehrsclub Österreich (VCÖ) reagiert und in einer gemeinsamen Aussendung darauf hingewiesen, dass der Zuwachs bei SUVs in Österreich hauptsächlich auf dem Erfolg kompakter Fahrzeuge beruhe.

Kompakt-SUVs wie der Toyota Urban Cruiser sind heute so sparsam wie herkömmliche PKW

Dabei handle es sich dabei durchwegs um Modelle auf dem letzten Stand der Technik, die nicht mehr Gewicht oder Verbrauch aufweisen als ein PKW der gleichen Größe, aber den Vorteil des komfortablen Einstiegs und der erhöhten Sichtposition bieten.

Felix Clary, Vorsitzender des Verbandes der Automobilimporteure: "Fahrzeuge mit Allradantrieb sind ein wesentlicher Beitrag zur Verkehrssicherheit und zur Senkung der Unfall- und Verletztenzahlen. Die Anprangerung dieser Autos folgt einem Klischee, das sich auf alte und längst überholte Ansichten bezieht. Gerade der hohe Zuspruch der Kunden zu dieser Fahrzeugart hat die außerordentliche Entwicklung auf diesem Gebiet ermöglicht und begünstigt."

Die in einer Presseaussendung des VCÖ Darstellung des SUV als schwarzes Schaf unter den Automobilen sei somit weder inhaltlich korrekt noch den heutigen Fakten entsprechend. Der Mehrverbrauch von SUVs gegenüber herkömmlichen PKW liege bei maximal 10 - und nicht bei 25 Prozent, wie vom VCÖ angegeben. Laut einer Studie des CAR-Institutes der Universität Duisburg werden SUVs bald die EU-Höchstgrenze von 95 Gramm CO2 pro Kilometer erreichen und damit mit herkömmlichen PKW gleichauf liegen.

Quelle: APA/OTS
Foto: gelaendewagen.at